Faszination Trial

Gelände-Parcour


Der im Jahr 2013 eröffnete Offroad-Park hat eine Größe von 140 x 60 Metern und wurde von Vereins-mitgliedern des MSC selbst gebaut. Der Entwurf der imposanten Anlage stammt von Bernd Klein, der auch an der Ausführung maßgeblich beteiligt war. Der Baumbestand blieb unverändert erhalten, so dass „im Weg stehende“ Bäume zusätzliche Her-
ausforderungen für die Motorradfahrer darstellen, die man im Slalom durchfahren, in engen Kurven umrunden oder zwischen ihnen einen „Achter“ absolvieren kann. Zum Errichten der unterschied-lichen Hügel wurde kein Beton, sondern ausschließ-
lich naturbelassener Aushub verwendet. Weitere natürliche Materialien für Schikanen und Befesti-
gungen waren Baum- stämme und rote Sandsteine. Flusskiesel in allen erdenklichen Formen und Größen kamen beim Anlegen des „ausgetrockneten Flussbettes“ zum Einsatz. Entstanden ist eine gut durchdachte funktionelle und optisch sehr ansprechende Geländesportanlage für Trial-Motorräder und Enduros.

Zitat aus :https://de.wikipedia.org/wiki/Trial_(Sport)

"Der Begriff Trial stammt aus England, wo vor unge-
fähr 70 Jahren erstmals Unerschrockene versuch-
ten, mit den zu jener Zeit unzureichenden Motor-
rädern unwegsames Gelände zu durchqueren. Das war zu jener Zeit wesentlich schwieriger als heute, und der Ausdruck „try“ = versuchen, beschreibt am besten, was die Unentwegten damals eigentlich taten. Bald veränderte sich die Bezeichnung in Trial, es entstanden den Geländeschwierigkeiten besser angepasste Maschinen, die Fahrtechniken verfei-nerten sich im Lauf der Entwicklung, und Trialfahrer wurden Meister der Balance und des Stils, womit sich diese Motorsportart zur Hohen Schule des Motorsports auf zwei Rädern entwickelte."

Trial-Motorrad


Ein Trial-Motorrad ist in der Regel ein nicht straßen-zugelassenes Sportgerät in Hubraumklassen von 50 bis 300 Kubikzentimetern, sowohl 2-Takter als auch 4-Takter. Es wird im Stehen gefahren und hat des-
wegen keinen Fahrersitz, lediglich eine „Sitzmulde“. Auch fehlt die Beleuchtung. Der Motor ist sehr drehfreudig und bis zum dritten Gang kurz über-
setzt, insgesamt gibt es meist sechs Gänge. Die ersten drei Gänge werden in den Sektionen benutzt, die weiteren für die Zwischenstrecken. Da das Trial für ein Motorfahrzeug extrem leicht gebaut ist (zwischen 60 und 70 kg), kann es fast wie ein BMX-Rad oder Mountainbike bewegt werden.

 

 

 


Im Vordergrund steht nicht die Schnelligkeit, sondern die Geschicklichkeit. Beim Befahren der Trialstrecke lernt man, sein Motorrad sicher zu beherrschen, um beispielsweise Hindernisse zu über- springen, enge Kehrungen zu bewältigen, punktgenau auf dem Vorderrad zu landen oder auf dem Hinterrad zu fahren. Ausdauer, Schnellkraft, Balance und Konzentrationsfähigkeit werden gleichermaßen trainiert. Das alles führt letztendlich auch zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr mit entsprechendem Reaktionsvermögen in allen erdenklichen Situationen.